WER WIR SIND

Wohnen als Grundbedürfnis

Die Wohnung ist Lebens- und Schutzraum. Sie ist, neben ihrer Funktion als Behausung, ein Ort der Sicherheit und dient als Grundlage für die eigene Persönlichkeitsentfaltung. Sie bildet somit einen essentiellen Bestandteil einer selbstbestimmten Lebensgestaltung. Wir vertreten die Überzeugung, dass ein Wohnort durch ein heterogenes Umfeld seinen eigentlichen Wert erhält und Wohnen im urbanen Zentrum nicht nur bestimmten Bevölkerungsschichten vorbehalten werden darf.

Die Förderung einer bezahlbaren Wohnraumversorgung ist eine wesentliche Komponente der Stiftungsarbeit, um die Voraussetzungen für eine gleichberechtigte und freie Selbstentfaltung durch alle Bevölkerungsschichten hindurch zu schaffen. Durch das Prinzip der Querfinanzierung soll eine langfristige Wohn- und Finanzsicherheit für alle geschaffen werden. Wohn- und Lebensraum, als Eigentum oder zur Miete, muss für jeden zugänglich sein.

Wohnen im Nachhaltigen Quartier

Da die einzelne Immobilie nicht ohne ihren sozialen, ökologischen und ökonomischen Kontext gedacht und betrieben werden sollte, legen wir unser Augenmerk auf eine effiziente, nutzerorientierte und kostenoptimierende Planung innerhalb der Quartiersentwicklung. Somit ist den Erfordernissen aus der Energiewende und der Schonung der Umwelt ebenso Rechnung zu tragen wie dem Demografischen Wandel, der Digitalisierung und der veränderten Lebenspraxis der Stadtbevölkerung.

Eine Planung, die die Bedürfnisse der Menschen und zugleich eine nachhaltige Ausstattung mitdenkt und verwirklicht, wirkt schon heute für unsere Zukunft positiv mit.

Wohnen Gemeinsam Gestalten

Wir möchten Quartiere entstehen lassen, die von innovativen Wohnformen und flexiblen Nutzungskonzepten gekennzeichnet sind. Die Quartiere bestehen aus bezahlbaren Miet- und Eigentumswohnungen und Gemeinschaftsflächen, die dem Einzelnen mehr Fläche zum Gestalten, Mitnutzen und Zusammensein bieten.

Um Gentrifizierungsprozessen entgegenzuwirken, etablieren wir nachbarschaftliche Strukturen, die eine Durchmischung der Generationen und der sozialen Bevölkerungsschichten ermöglichen. Wir möchten das Gefühl der Verbundenheit und Sicherheit fördern, welche wiederum Einsamkeit, soziale Exklusion und Armut bekämpfen.

 

 

Logoerklärung

 

Wir setzen uns für ein zeitloses Konzept ein. Diese Überzeugung nehmen wir aus dem seit dem sechzehnten Jahrhundert und noch immer aktuell funktionierenden Konzepts der Fuggerei in Augsburg. Als älteste bestehende Sozialsiedlung der Welt leben hier wirtschaftlich benachteiligte Personen zu geringen Mieten, die sich mit kleinen Diensten (Bsp. Gartenpflege) für das Gemeinwohl der Bewohner einsetzen. Unser gemeinsamer Glaubensansatz: Gemeinwohl wird mit Gemeinschaft gefördert. Im Sinne des Gebens und Nehmens, des Helfen und Geholfen werden.

 

Vorstand

Prof. Dr.-Ing. Eckart Hertzsch

Herr Prof. Dr. Eckhart Hertzsch

In seiner über 20-jährigen Berufserfahrung zum Thema Energieeffizienz arbeitete Prof. Dr. Eckhart Hertzsch in unterschiedlichen Bereichen der Architektur, Energieberatung, Industrie, Lehre und Forschung in verschiedenen Ländern.

Nach seiner Berufung zum Professor an der Universität Melbourne in Jahr 2006, leitete Herr Hertzsch das Geschäftsfeld ‘Morgenstadt’ am Fraunhofer-Institut für Bauphysik, baute das Morgenstadt-City Insights Projekt mit auf und führte die drei Institute umfassende Geschäftsstelle der ‘Nationalen Plattform Zukunftsstadt’.

Heute ist er der Vorstand der Joanes Stiftung mit Sitz in Berlin. Darüber hinaus koordiniert Hr. Hertzsch den Inhalt des EU-Programmes ‘European Innovation Partnership on Smart Cities and Communities’. Seit Oktober 2015 ist er Honorarprofessor an der TU Berlin im Bereich ‚Technische Infrastrukturen auf der Schnittstelle von Gebäude und Quartier’.

Stiftungsrat

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Frau Prof. Dr. Elke Pahl-Weber

Professorin für Bestandsentwicklung und Erneuerung von Siedlungseinheiten am Institut für Stadt- und Regionalplanung an der Technischen Universität Berlin. Tätig im Aufbau des ´Smart City` Kompetenzzentrums, Berlin Start-Up Incubators, integrierte Stadtplanungsprozesse und interaktive Modell-Laboratorien in Zeiten des Klimawandels.

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Frau Prof. Dr. Ingrid Breckner

Prof. Dr. Ingrid Breckner leitet das Arbeitsgebiet Stadt- und Regionalsoziologie und den Promotionsausschuss an der HafenCity Universität Hamburg. Sie lehrt zu soziologischen Fragen der Stadtentwicklung und wissenschaftlichen Forschungsmethoden und forscht zu den Themen soziale Ungleichheit, (sub-) urbanes Wohnen, demographischer Wandel, Mobilität und Migration, (Un-) Sicherheit, Energieeffizienz und Verbraucherverhalten sowie regionale Lebensmittelproduktion und Esskultur.

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Frau Hiltrud Sprungala

Ehemalige Geschäftsführerin des BFW Landesverband Berlin/Brandenburg e.V. und Vorstandsmitglied der BBA Berlin-Brandenburgische Akademie der Wohnungswirtschaft e.V.

Frau Sprungala übernimmt verschiedene beratende Tätigkeiten.

Kuratorium

Dr. Otto Schily

Herr Dr. Otto Schily

Rechtsanwalt und deutscher Politiker der SPD, ehemaliger Bundesminister des Innern und Mitgründer der Partei Die Grünen.

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Herr Nikolaus Ziegert

Geschäftsführer der ZIEGERT – Bank- und Immobilienconsulting GmbH und Stifter der Joanes Stiftung.

Thomas Matussek

Herr Thomas Matussek

Jurist und ehemaliger deutscher Botschafter in Großbritannien und Indien.

Downloads

Tätigkeitsbericht 2017 herunterladen
Tätigkeitsbericht 2016 herunterladen
Stiftungssatzung herunterladen

Stiftungsorgane

Der Vorstand, der Stiftungsrat und das Kuratorium bilden die Organe der Stiftung

 

Der Vorstand vertritt und repräsentiert die Stiftung. Er verwirklicht die Stiftungszwecke und unterhält hierzu ein Netzwerk von Experten, Stakeholdern, Forschungs- und Stiftungseinrichtungen.

 

Der Stiftungsrat berät den Vorstand bei seiner Arbeit.

 

Das Kuratorium ist das Kontrollgremium der Stiftung. Es wacht über die Einhaltung der Stiftungssatzung und repräsentiert die Stiftung in der Öffentlichkeit.