JOANES PREIS 2019:
RAUM FÜR GEMEINSCHAFT

Der „Joanes Preis“:
Neue Ideen für soziale Stadtraumgestaltung

Wie kann ein innerstädtischer Ort die soziale Gemeinschaftsbildung fördern? Antworten suchen die Joanes Stiftung und die Wohnungsbaugesellschaft degewo mit dem erstmalig ausgeschriebenen deutschlandweiten Realisierungswettbewerb „Joanes Preis“.
Unter dem Motto „Raum für Gemeinschaft“ werden kreative Konzepte zur Gestaltung des neu entstehenden „Ackerplatzes“ in Berlin-Wedding gesucht. Für Teilnehmer*innen warten Preisgelder in Höhe von 15.000 Euro.

“Das gesellschaftliche Klima gerade in Großstädten wird in nicht geringem Maße vom Wohnumfeld bestimmt. Verwahrloste Stadtquartiere neu zu beleben, ist daher eine Aufgabe von hohem Rang. Die Joanes Stiftung will daher Menschen auszeichnen, die soziale und ästhetische Aspekte bei der Gestaltung von städtischen Räumen kreativ zu verbinden wissen und zugleich verstehen, sie in nachhaltiger Weise umzusetzen”
Dr. Otto Schily, Bundesminister a.D. und Kuratoriums-Mitglied der Joanes Stiftung.

“Soziale Stadträume können viele Formen haben – und entstehen meist durch kreative Impulse der Bürger selbst und die Lust, sich Räume aktiv anzueignen. Wir haben die Teilnahme am Joanes Preis daher bewusst offen gehalten und freuen uns gleichermaßen auf die Ideen von professionellen Künstlern und Architekten, von Studenten, Hobby-Stadtplanern und lokalen Initiativen.”
Prof. Dr. Marcus Menzl, Professor für “Soziologie der gebauten Umwelt” an der TH Lübeck und Jury-Vorsitzender des Joanes Preises.

Unsere Pressemitteilung finden Sie hier:

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Die Aufgabe:
Kreative Konzepte für den „Ackerplatz“

Von der künstlerischen Lichtinstallation über innovative Spiel- und Sportflächen bis zum nachhaltigen Gemeinschaftsplatz: Die 600 Quadratmeter große Fläche in der Ackerstraße im Berliner Brunnenviertel soll zukünftig als „Ackerplatz“ zum belebten Zentrum des Stadtquartiers werden.

Vom 16. September bis zum 11. November 2019 können interessierte Künstler*innen, (Landschafts-)Architekt*innen und sonstige Personen sowie Initiativen, die sich als soziale “Stadtgestalter*innen” beteiligen möchten, ihre Ideen/Kreationen einreichen.

Galerie


Die Teilnahme:
In vier Schritten zum „Joanes Preis“

Die Teilnahme am „Joanes Preis“ ist ganz einfach: Wir erwarten nur eine grafische Darstellung der Idee im DIN A3-Format (z.B. Zeichnungen, Ansichten, Schnitte oder perspektivische Skizzen), eine kurze textliche Beschreibung (max. 350 Wörter), eine Verfassererklärung und eine Grobkalkulation der Erstellungs- und Abbaukosten.

Die von der Joanes Stiftung bereitgestellte Umsetzungsförderung beträgt 40.000 Euro brutto. Ihr Interesse bekunden Sie unter folgender E-Mail-Adresse: wettbewerb@joanes-stiftung.de. Sie erhalten von uns einen Link zu den Ausschreibungsunterlagen als Antwort.

 

Nach der Bewertung durch unsere Experten-Jury und einer öffentlichen Ausstellung soll das
Gewinnerkonzept bereits ab März 2020 in die Tat umgesetzt werden. Für die Realisierung ist zunächst ein
temporäres Pilotprojekt von drei Monaten geplant, das den Anstoß für einen partizipativen Prozess mit den
Anwohner*innen im Brunnenviertel bildet.

 

Die Jury:
Unsere Experten für soziale Stadtraumgestaltung

Architektur
Andreas Becher
Präsident BDA BRH Generalplaner GmbH

Landschaftsarchitektur
Eva-Maria Boemans
Tdb Landschaftsarchitektur

Kunst
Yasha Young
Urban Nation

degewo
Dr. Wagner
Bereichsleiter Bestandsentwicklung

 

Architektur
Professor
Volker Staab
Staab Architekten

Partizipation
Prof. Dr.
Marcus Menzl
TU Lübeck

Wohnraum Management
Sibel Olguner
Quartiersmanagement
Brunnenviertel-Ackerstraße

Kunst / Kultur
Reiner Nagel
Vorstandsvorsitzender
Bundesstifung
Baukultur

Unsere ehrenamtlich arbeitende Jury vereint Experten aus den Bereichen Architektur, Wissenschaft, Kultur und Bauwirtschaft.

Die Veranstalter:
Wir gestalten Lebensräume neu – gemeinsam.

Der „Joanes Preis“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der gemeinnützigen Joanes Stiftung und der Wohnungsbaugesellschaft degewo.

FAQs zum Joanes Preis